Unsere Kinderwunsch-Geschichte


Geboren an einem kalten Wintertag im Februar 1975 in der Rattenfängerstadt Hameln -- 3 Jahre nach seiner Schwester Kerstin. Laut Angaben meiner Schwiegereltern das reinste Sorgenkind. Zumindest was so diverse Unfälle betrifft.
Beim Fahrradfahren über den Lenker abgestiegen, mit dem Fuss gebremst und sowas. Nachdem der Knabe den Führerschein erworben hatte und somit berechtigt war, ein Auto zu führen, wurden die Unfälle zwar seltener, aber dafür auch schmerzhafter. Toi toi toi habe ich noch keinen mit ihm erlebt und ich hoffe, dass das auch so bleibt *klopf auf Holz*

Wenn Torsten seinen erlernten Beruf noch ausüben würde, bräuchten wir unsere Frückstücksbrötchen nicht kaufen. Aber die Bäckermütze hatte er schon an den Nagel gehängt, als wir uns kennenlernten. Irgendwie passte das wohl alles nicht so ganz und so richtig gut bezahlt wird das Mischen von Teigzutaten ja auch nicht.
Mit seinen stattlichen 190 cm und der entsprechenden Figur passt er in den Job im Sicherheitsdienst auch viel besser rein. Wer sich jetzt einen Bodyguard oder ähnliches vorstellt, den muss ich bitter enttäuschen. So aufregend ist sein Leben nicht. Eher im Gegenteil. Was so hochtrabend als Sicherungskraft beschrieben wird, ist ein stinknormaler Pförtnerposten. Zwar bei der größten ortsansässigen Firma, aber da passiert auch nicht mehr als anderswo.
Ich kann hier jetzt auch nicht viel davon erzählen. Zum einen blicke ich selber nicht genug durch und zum anderen weiss ich auch nicht, was er davon erzählen möchte und was nicht. Also wer sich näher dafür interessiert, schreibt ihm einfach ne Mail. Wird er sich bestimmt drüber freuen.

Tja, leider kann ich Euch nicht wirklich viel von meinem Göttergatten erzählen, denn er weigert sich strikt, sein komplettes Privatleben im Internet auszubreiten.
Kann man ja auch verstehen. Trägt ja nicht jeder sein Herz auf der Zunge und erzählt völlig fremden Personen ganze Romane über sich.

Im Prinzip ist er wie ein grosser Teddybär. Man kann ihn knuddeln, mit ihm kuscheln und er ist einfach zum Liebhaben. Er ist schwer aus der Ruhe zu bringen und er lässt sich viel (manchmal zu viel) gefallen. Eigentlich ist er zu gut für diese Welt, ... und oft genug auch viel zu gut für mich *zugeb* Ich kann nämlich eine richtige Zicke sein und dann hat er nichts zu lachen.
Aber natürlich hat auch er seine Macken, ... wäre ja auch langweilig, wenn nicht.
Im Laufe der Jahre konnte ich feststellen, dass er eigentlich immer Recht haben muss - und wenn er das nicht sowieso hat, dann dreht er es sich so hin, dass es passt. Er hat auf alles eine Antwort; das kann schon mal nervig werden.
Aber im Grossen und Ganzen ist er das Beste, was mir passieren konnte und ich würde ihn für keine Preis der Welt wieder hergeben. Ganz einfach, weil er das Liebste ist, was ich habe.